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Freie Bahn für die GVZ-Nordanbindung

15.10.2014
erstellt von Marie Schügl
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Am 9.Oktober 2014 weihten der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Herr Olaf Lies, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und GWG-Chefin Ursula Haufe sowie rund 80 geladene Gäste die neue Nordanbindung an das GVZ Göttingen ein. Damit ist eine weitere wichtige Infrastrukturmaßnahme zur Stärkung des Logistikstandortes Südniedersachsen fertiggestellt. Sie liefert nun einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Steigerung der logistischen Standortqualitäten der Region. Innerhalb der 22-moatigen Baumaßnahme wurden 22.000 Kubikmeter Boden bewegt und 13.500 Quadratmeter neue Straße gebaut. Die Länge der Straße beträgt 900 Meter. Die Maßnahme wurde im geplanten Zeit- und Kostenrahmen abschlossen.

Stadtbaurat Thomas Dienberg, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, GWG-Chefin Ursula Haufe und der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, eröffnen die neue Straße zum GVZ

„Wir bauen Zukunft“, mit diesen Worten begrüßte Ursula Haufe die Gäste und bedankte sich bei den ausführenden Firmen und allen am Projekt Beteiligten. „Wir feiern heute einen gemeinsamen Erfolg“, freute sich die Geschäftsführerin der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Hintergrund für den Bau der Nordanbindung war vor allem die strategisch günstige Lage an einem wichtigen logistischen Knotenpunkt nationaler und europäischer Verkehrsachsen. Damit ist künftig die Möglichkeit eröffnet, internationale Verkehre der Produktionslogistik optimal abzuwickeln. Das GVZ kann jetzt von der A7 über den Zubringer und das Gewerbegebiet Lutteranger kreuzungsfrei erreicht werden – ohne Kontakt mit dem innerstädtischen Verkehr. So profitieren die Logistik-Dienstleister von einer deutlichen Zeitersparnis und die Anlieger der Straßen rund um das GVZ, vor allem der Hannoverschen Straße und der Güterbahnhofstraße, von einer merklichen Entlastung.

Die Maßnahme schloss, neben dem Bau der Straße, auch die Kreisverkehre am Lutteranger und die Rampen an den Autobahnzubringer mit ein. Eine Herausforderung war die notwendige Integration des neuen unterirdischen Regenwasserkanals der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). 

Das GVZ-Göttingen hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt und dadurch im hohen Maße zur Profilierung der Logistikregion Südniedersachsen  und des Wirtschaftsstandorts beigetragen. Die erfolgreiche Entwicklung dokumentiert sich auch an den neu angesiedelten Betrieben (Zufall/Sartorius) und den damit geschaffenen Arbeitsplätzen. Das GVZ ist darüber hinaus ein wichtiger logistischer Knotenpunkt für Niedersachsen. Gerade mit der GVZ-Direktanbindung wird eine deutliche Aufwertung des bereits erschlossenen Standortes erreicht werden, auch im Hinblick auf die durch die DUSS (Deutsche Gesellschaft Straße-Schiene) durchgeführte Modernisierung des Verladeterminals im GVZ.

Die Stadt Göttingen unterstützt die Logistik als expandierenden Sektor der Dienstleistungswirtschaft. Hier ergeben sich reale Chancen zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Die Dienstleistungswirtschaft wächst aktuell stärker als das produzierende Gewerbe in Bezug auf Beschäftigung, Unternehmensgründungen und Wertschöpfung. Logistik ist damit zu einem bedeutenden Wettbewerbsfaktor auch für den Wirtschaftsstandort Göttingen geworden.

Pressekontakt

Marie Schügl

Wirtschaftsförderung Stadtentwicklung Göttingen 
marie.schuegl(at)gwg-online(dot)de