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Spitzentreffen im Europark: Grenzbarrieren anpacken!

09.03.2016
Aktuelles Logistikportal Niedersachsen e.V.

Der Europark war am Mittwoch, dem 09. März 2016 eine Diskussionsplattform für ein deutsch-niederländisches Spitzentreffen, in dem das Überwinden der Grenzbarrieren im Mittelpunkt stand. Amtsträger und Funktionäre aus beiden Ländern tauschten miteinander Gedanken darüber aus, wie rechtliche und finanzielle Einschränkungen der Landesgrenze beseitigt werden können, um der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt in Grenzregionen einen Impuls zu geben.

Ehrengäste waren Frau Gräfin Verena von Roedern von der deutschen Botschaft aus Den Haag, Ton Lansink, Generalkonsul aus Düsseldorf und Matthijs Huizing, Vorsitzender der  ministerialen Arbeitsgruppe „Grensoverschrijdende Economie en Arbeidsmarkt“ (GEA). Bürgermeister Bert Bouwmeester aus Coevorden war Gastgeber.

Eines der Themen war der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt: in der niederländischen Grenzregion Emmen-Coevorden-Hardenberg herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, während auf der deutschen Seite hunderte Arbeitsplätze nicht besetzt werden können. Niederländer nehmen aus unterschiedlichen Gründen in Deutschland keine Arbeit auf. Die Gründe variieren von den Abschlüssen und Diplomen, die nicht anerkannt werden bis hin zu dem so genannten Schuldzinsenabzug, der gefährdet wäre. Und es gibt immer noch eine hartnäckige kulturelle und sprachliche Barriere. Dies müsse man ändern. Die niederländische Arbeitsgruppe GEA wurde hierfür von den Ministern Plassterk und Kamp ins Leben gerufen. Das Team, in dem auch Personal der Gemeinde Coevorden mitwirkt, arbeitet nun an einer gemeinsamen Agenda mit der deutschen Regierung. Im Juni soll das Team die ersten Empfehlungen an die Minister vorlegen.

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