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NORDFROST: Weitere Neubauprojekte im Containerhafen Wilhelmshaven

08.11.2022
Aktuelles Logistikportal Niedersachsen e.V.

Die NORDFROST hat einen weiteren Spatenstich an Ihrem Seehafen-Terminal im Containerhafen Wilhelmshaven getätigt. Dies war der Startschuss für die Realisierung des 6. Bauabschnitts auf dem 33 ha großen Gelände in Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen. Dabei handelt es sich um die Errichtung einer 10.000 qm großen Trockenhalle und um die Ertüchtigung von insgesamt 3,5 ha Containerdepot zuzüglich Werkshalle für Containerreparaturen.

Foto: © JadeWeserPort

Die Schwerguthalle des NORDFROST Seehafen-Terminal bildete einen passenden Rahmen für eine feierliche Veranstaltung mit geladenen regionalen Gästen. Diese kamen traditionell am 6. November zum Geburtstagsempfang des 2020 verstorbenen Firmengründers Horst Bartels. Gastgeber waren nun die Kinder, Dr. Falk und Britta Bartels, die vor gut zweieinhalb Jahren nahtlos die volle Verantwortung für die Geschäftsführung des Familienunternehmens übernommen haben. Zugleich wurden an diesem Tag das 10 jährige Bestehen des NORDFROST Seehafen-Terminal in den Fokus genommen und mit einem Spatenstich die nächsten Bauprojekte angestoßen.

Der Seehafen-Terminal ging im Juli 2012 in Betrieb und nahm seither eine enorme Entwicklung. Horst Bartels war von Beginn an von dem „Bilderbuchhafen“ überzeugt und siedelte sich als erstes in der Logistics Zone des Hafens an. In fünf Bauabschnitten und mit einer Investitionssumme von insgesamt 210 Mio. Euro ließ der visionäre Unternehmer den NORDFROST Seehafen-Terminal in seiner heutigen Form errichten. Über das Kerngeschäft des Unternehmens, die Tiefkühllogistik, hinausgehend, wurden in dem Seehafen vielfältige Services für Verlader aller Branchen geschaffen, die für die Verschiffung über den Containerhafen Wilhelmshaven benötigt werden. Rund 300 Mitarbeiter sind heute im NORDFROST Seehafen-Terminal in den verschiedenen Logistikbereichen im Einsatz, in denen es um die Lagerung und den Umschlag von Lebensmitteln in allen Temperaturklassen aber auch von Pharmaka, Non-Food und Projektverladungen geht. Hierfür stehen 150.000 Palettenstellplätze, Multifunktionsräume und 8.000 qm Schwerguthalle zur Verfügung. Das ganzheitliche Angebot umfasst auch den Containerstau, die seemäßige Verpackung sowie Transporte. Die Nachfrage ist im Zuge der aktuellen positiven Entwicklung des Containerhafen Wilhelmshaven so stark, dass das Unternehmen nun rd. 15 Mio. Euro in die nächste Erweiterung des Logistikzentrums investiert. Der Bau der Halle startet zum Jahreswechsel. Direkt nach dem Spatenstich begann zu Beginn dieser Woche der Bau des Containerdepots, das sich auf zwei Flächen verteilt.

Zusätzliche Kapazitäten für Trockenlager und Full-Service Containerdepot im Tiefwasserhafen
Zunächst wird ein gut 1,5 ha großes Areal von der Bauunternehmung Matthäi ertüchtigt, das dem bestehenden Gebäudekomplex des NORDFROST Seehafen-Terminal vorgelagert ist. Dieses wird von der Autobahn kommend auf kürzestem Weg und vom Eurogate Containerterminal (CTW) aus ohne die sonst üblichen Gewichtsbeschränkungen zugängig sein. Für die Zwischenlagerung beladener Kühlcontainer, die z.B. für die Verschiffung vorzeitig angeliefert werden, werden zahlreiche Stromanschlüsse, sogenannte Reefer-Plugs, zur Verfügung stehen. Diese Fläche, die an den laufenden Betrieb und das Bahngleis des Unternehmens angebunden ist, soll bis Ende des ersten Quartals 2023 fertiggestellt werden.

Eine weitere 2 ha große Fläche wird ab Januar als Full-Service Containerdepot ebenfalls schwergutmäßig befestigt. Diese ist weiter nördlich auf dem 33 ha großen Betriebsgelände an der bestehenden Schwerguthalle und der Bahnlinie bzw. direkt am CTW gelegen und soll hauptsächlich für die Lagerung und den Umschlag von Leer- und Vollcontainern sowie für Projektgeschäft genutzt werden. Das Depot erhält eine rd. 1.200 qm große Werkshalle, in der Container repariert werden, sowie einen Container-Waschplatz. Dieses Teilprojekt wird samt der 10.000 qm großen Trockenhalle vom Bauunternehmen Goldbeck ausführt, das auch die Planung dafür erstellt hat. Die teilweise regalierte Halle wird sowohl mit Rampen ausgestattet und mit dem LKW befahrbar sein. Vorgesehen sind ein Büro und Sozialräume für die in Depot und Trockenlager tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf dem Dach wird eine PV-Anlage installiert. Die Inbetriebnahme der Halle ist für Oktober 2023 geplant, das Depot wird schon früher zur Verfügung stehen.