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Mitgliedsregionen aus Niedersachsen

GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen

Die renommierte Universität, zwei weitere Hochschulen sowie die in Göttingen vertretenen Forschungsinstitutionen, mit fünf Max-Planck-Instituten, dem Deutschen Primatenzentrum, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und einem Fraunhofer Anwendungszentrum für Plasma und Photonic, spiegeln das Potenzial und das Qualifikationsniveau der Stadt und der Region wider. Über 100 ICE-Verbindungen täglich sorgen für Göttingens nationalen und internationalen Anschluss. Die in Stadt und Region ansässigen Unternehmen sind mit ihren Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Mess- und Regeltechnik, Biotechnologie, Photonic, Mechatronik und Verpackungstechnik fester Bestandteil der Weltmärkte.

Die verkehrsgeographische Lage und die in Göttingen geschaffenen Rahmenbedingungen und Infrastruktur machen die Stadt zu einem Knotenpunkt im Bereich Logistik und tragen damit zur Profilierung Südniedersachsens als Logistikregion bei. Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Göttingen ist mit einem hochmodernen Verladekran ausgestattet, so dass mit der neu hergestellten direkten Anbindung an das Autobahnnetz die Verladung auf den umweltfreundlichen Gütertransportweg Schiene noch besser gelingen kann.

Innovative Ideen und lösungsorientiertes Denken finden in der Region ein starkes Fundament und prägen unseren Anspruch als Logistikregion....

näher am Kunden: 

Geografisch und infrastrukturell liegt das GVZ Göttingen im Zentrum Deutschlands und Europas. Von kaum einem anderen erschlossenen Standort in Deutschland können mehr Ziele schneller erreicht werden.

... näher an der Umsetzung:

Politik, Planer und Wirtschaft haben perfekte Rahmenbedingungen für den Standort des GVZ Göttingen entwickelt. Ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan und eine kundenorientiert agierende Bauverwaltung bieten die Gewähr für eine zügige Projektrealisierung.

... näher an der Zukunft: 

Laut Studie der Fraunhofer ATL grenzt Göttingen, bei hoher Logistikattraktivität, unmittelbar an die Regionen mit der höchsten Logistikintensität und hat damit das Potenzial zum Top-Standort.

Logistik-Achse Ems

Die Ems-Achse ist einer der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen. Im Zuge der wachsenden internationalen Warenströme wird sie künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Entsprechend wird auch die Bedeutung der Ems-Achse sowohl als Logistikstandort, als auch als Transitregion erheblich zunehmen. Die Unternehmen und Logistikknoten an der Ems, setzen erfolgreich auf übergreifende Zusammenarbeit. Durch die enge Vernetzung ihrer spezifischen Kompetenzfelder entsteht entlang der Ems eine logistische Schwerpunktregion mit überregionaler Strahlkraft und guten Integrationsmöglichkeiten in multinationale oder interkontinentale Logistikketten.

Die wichtigste Straßenverkehrsader der Region ist die Autobahn A31, die Emden direkt und auf dem kürzesten Weg mit den industriellen Ballungszentren an Rhein und Ruhr verbindet. Ihre durch Privatinitiative realisierte Fertigstellung – lange bevor es der Bundesverkehrswegeplan vorgesehen hatte – ist ein Paradebeispiel für die Mitwirkungskraft aller regionalen Akteure, wenn es um die Zukunft der Region geht.

Die Seehäfen in Emden, Leer und Papenburg bilden den westlichsten deutschen Zugang zu den Märkten in Übersee. Ein gut ausgebautes Netz von Wasserstraßen mit leistungsfähigen Binnenhäfen bietet beste Voraussetzungen für den Transport mit Binnenschiffen.

Insbesondere der Dortmund-Ems-Kanal ist für die gesamte Region von herausragender Bedeutung. Ähnlich wie bei der A31 wird auch hier der vorzeitige Ausbau durch die Initiative einer „regionalen Allianz“ vorangetrieben.

Die Eisenbahnlinie von Emden über Münster ins Ruhrgebiet ist doppelseitig für Schwerlasten ausgelegt und vollständig elektrifiziert. Eine zweite Trasse führt über Bremen nach Hamburg und Hannover.

Eine intakte Infrastruktur ist ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der Region. Die Optimierung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen entsprechend aktueller und künftiger Anforderungen ist deshalb nicht zuletzt auch ein aktiver Beitrag zur Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze am Standort Ems-Achse.

Die Logistikknoten an der Ems-Achse, aufgereiht wie Perlen einer Kette, setzen erfolgreich auf übergreifende Zusammenarbeit.

Von einem starken Netzwerk profitieren

Die Logistikachse Ems ist auch das effiziente Netzwerk, in dem regionale Logistikakteure partnerschaftlich und zielorientiert zusammenwirken. Zur Stärkung der Unternehmen und zur Sicherung der Arbeitsplätze der Region. Stärken bündeln – Synergien nutzen. Die intelligente Vernetzung aller regionalen Logistikakteure und Logistikknoten schafft eine hervorragende Infrastruktur und verbindet die Region mit den Wirtschaftszentren in Deutschland, Europa und der Welt. Ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der Region: Globales Denken und regionales Handeln.

Die Logistikknoten mit ihren leistungsfähigen Hafen-Hinterlandbeziehungen fördern die kostengünstige Gestaltung von Logistikprozessen und schaffen beste Voraussetzungen für die verstärkte Ansiedlung zukunftsfähiger Branchen.

Region Hannover

Die Region Hannover hat sich als einer der bedeutendsten Logistikstandorte in Deutschland und Europa etabliert. Die zentrale Lage im Schnittpunkt zu den norddeutschen Seehäfen prädestiniert die Region Hannover als Bündelungs- und Verteilzentrum im Hinterland. Damit positioniert sich die Region als „europäisches Gateway“ von internationaler logistischer Bedeutung (vgl. „Markt und Standorte 2013“, Fraunhofer SCS ).  

Seit 2003 wurden in der Region Hannover über 80 logistikrelevante Investitionen (Neuansiedlungen oder Expansionen) getätigt, 1,3 Mrd. € in Logistikflächen und -immobilien investiert und 7.800 neue Arbeitsplätze geschaffen.   Perfekte Anbindung über Straße, Schiene, Wasser und Luft In der Region Hannover kreuzen sich wichtige nationale und internationale Verkehrsachsen, die unterschiedlichen Verkehrsträger sind sehr gut vernetzt. Über vier Bundesautobahnen können bedeutende nationale und internationale Wirtschaftszentren schnell per Straße erreicht werden. Hannover ist der zentrale Knotenpunkt der wichtigen Bahnverbindung in Richtung West-Ost  sowie Nord-Süd. An die deutschen Seehäfen ist die Region Hannover über verschiedene Verkehrsträger hervorragend angebunden. Die Häfen Hannovers sind über den Mittellandkanal in das europäische Netz der Wasserstraßen eingebunden. Der internationale Flughafen Hannover ermöglicht den schnellen Versand per Luftfracht. Der 24-Stunden-Betrieb ohne Gewichtsbeschränkung ist ein erheblicher Wettbewerbsvorteil für den Standort und ansässige Unternehmen.

Europäische Logistikdrehscheibe

Die Region Hannover fungiert als wichtiger Produktions- und Distributionsstandort für Europa mit einer hervorragenden Anbindung an Skandinavien und Osteuropa. Viele europäische Warenströme werden in Hannover gebündelt. Vor allem die Verbindungen nach Ost- und Nordeuropa werden weiter an Bedeutung gewinnen.

Marktgerechte Logistikflächen und -immobilien

Die dynamische Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass die Region Hannover für die Logistik hoch attraktiv ist. Die Mieten für Logistikimmobilien in der Region Hannover sind seit Jahren stabil, die Kosten für den Flächenerwerb angesichts der Standortvorteile moderat.

Logistische Kompetenz

Die regionale Wirtschaft kann auf die Leistung von hochspezialisierten Logistikunternehmen zurückgreifen – vom mittelständischen Speditionsunternehmen bis zum weltweit operierenden Carrier. Alle bedeutenden Logistikunternehmen in Deutschland, die wichtigsten KEP-Dienstleister sowie Systemverbünde sind mit eigenen Niederlassungen hier vertreten. Die späten Cut-off-Zeiten sind ein weiterer Wettbewerbsvorteil für den Logistikstandort. Renommierte Unternehmen nutzen diese Standortvorteile im Rahmen ihrer weltweiten Distributionsaktivitäten.

Fachkräfte für die Logistikwirtschaft

Logistik bietet in der Region Hannover über 82.000 Menschen einen Arbeitsplatz, davon 69.000 direkt bei Logistikunternehmen, weitere 13.000 Arbeitsplätze in anderen logistikverbundenen Branchen. Die Region Hannover bietet vielfältige Möglichkeiten der Ausbildung und Qualifizierung und einen Pool qualifizierter Fachkräfte für die unterschiedlichsten logistischen Aufgabenbereiche.